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Dienstag, 13. Januar 2015

Mit freundlichen Grüßen, Deine Panikattacke!

Besten Dank auch! Ich habe mich gestern Mittag schon so weinerlich gefühlt, ich habe dann angefangen mich dem Schal abzulenken, der den ich gestern gepostet habe.
Abends: mein Mann und ich kuscheln vor dem Fernseher kommt eine Panikattacke aus dem Nichts. Ich hatte seit Monaten keine mehr und jetzt weiß ich wieder wie schlimm Panikattacken sind.
Natürlich weiß ich nicht, wie sie sich für anderen anfühlen, aber bei mir beginnt es mit akuten Schmerzen im Brust/Magenbereich, Schweißausbrüche, krampfhaftes Erbrechen, das Gefühl keine Luft mehr zu bekommen und zu sterben, Schwindelgefühle, ich kann mich nicht hinlegen, weil die Schmerzen wieder extrem werden. Probleme unter der Dusche zu stehen und heißes Wasser über den Brustbereich laufen zu lassen weil mir so duselig ist.
Nach ich weiß nicht wie langer Zeit, hat sich meine Atmung "normalisiert", ich konnte mich wieder hinlegen und mein Mann hat meine Hand gehalten. Vor Erschöpfung bin ich eingeschlafen und habe dann erst später eine Atosil genommen um in der Nacht auch noch schlafen zu können.
Ich hoffe, ich bekomme jetzt nicht wieder regelmäßig vor der Periode diese lästigen Attacken!

Und nun zu den schönen Seiten des Lebens, wie ich erfahren habe, ist das Paket einer lieben Freundin aus Kanada endlich in Hamburg eingetroffen, zumindest beim Zoll und nun hoffe ich, das es dort nicht allzu lang liegen muss, denn ich bin schon irre gespannt:

 
Außerdem habe ich heute in meiner mir verordneten Inga Lindström Mittagspause einen neuen Schals gemacht, aus reiner Schurwolle, der ist soooo kuschelig. Nach etwas mehr als 90 Minuten war der Schal mit der dickeren Wolle fertig und ich habe nur ein Knäul benötigt. Ich war dann noch mal los und habe mir noch drei andere Farben geholt, denn für 2,99 € bekomme ich so einen Schal nicht zu kaufen...
 


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Montag, 10. Oktober 2011

P wie Panik?


Ja, genau...Simone war mal wieder spazieren. Am Sonntag nach dem Mittagessen...Quer durch Feld, Wald und Wiese und ich habe wieder wunderschöne Entdeckungen gemacht. Allerdings war es mächtig kühl und es wehte eine steife Brise, aber genau das hat mir gut getan... weil...siehe weiter unten




Ich ein charmantes Kompliment verarbeiten musste, welches nicht von meinem Schatzi kam. Ein Mitpatient sah mein "vor der OP" Foto und meinte, ich solle nicht mehr abnehmen, ich würde so wie jetzt richtig toll aussehen. Das erste Kompliment von einem fremden Mann seit mindestens einer Million Jahren. Diese Aussage passt zu meinen Beobachtungen, das mir viele Männer Blicke zuwerfen *rotwerd* die nicht geringschätzig sind. Eine sehr liebe Mitpatientin meint, das läge auch daran, dass ich nicht mehr die 2 Größen zu großen Oberteile trage, sondern passende modischere Oberteile und dass ich in der letzten Woche unheimlich an Ausstrahlung gewonnen hätte... Es fällt mir eigentlich schwer Komplimente anzunehmen, aber diese beiden haben mir unglaublich gut getan...





Aber warum P wie Panik? Naja... zum einen hatte ich gestern wieder eine Panikattacke, die aber laut anderen Patienten die gleichen Symptome hat wie eine Gallenkolik, das werde ich zu Hause gleich mal überprüfen lassen. Außerdem ist morgen ein aufregender Tag für mich. Zum einen steht mein Abschlusswiegen  ins Haus, ich habe eigentlich ein ganz gutes Gefühl. Zusätzlich habe ich meine Feedback Runde in der Gruppentherapie und davor habe ich Angst, ich meine höllischen Respekt. Aber ich weiß, dass meine Therapeutin für mich da ist, falls ich mit der Resonanz nicht klar komme... Jetzt erstmal Gute Nacht und bis Morgen.







Freitag, 16. September 2011

Neben der Spur


Ein psychosomatischer Klinikaufenthalt ist kein Spaziergang. Es ist ein wirkliches Stück Arbeit…


Am Montag hatte ich meine erste Stunde in der Depressionen Gruppe, das hat mich ziemlich erschlagen. Ich war echt froh, hinterher mit ein paar anderen Tabu zu spielen, das hat mich abgelenkt und ich dachte es geht mir gut.

Am Dienstag hatte ich ein Einzelgepräch mit meiner Therapeutin, danach ging es mir auch nicht gut, habe mich dann aber mit meiner Hausaufgabe für die Essproblemgruppe abgelenkt und dachte dann es ginge mir besser. Bevor ich mit den anderen zum Abendessen ging, habe ich noch im Scherz gesagt, eigentlich darf ich nichts essen, denn morgen ist Wiegetag. Ich habe aber doch lecker gegessen und habe Bauchweh bekommen und mich schnell verabschiedet und mich auf mein Zimmer verkrochen. Die Bauchschmerzen haben sich zu einer üblen Panikattacke entwickelt, ich brauchte mehr als eine Stunde, bis ich soweit war, dass ich in die Medizinische Zentrale gehen konnte um mir 50 Tropfen Atosil zu holen, damit ich mich beruhige und schlafen kann. Ich habe dann zwei Stunden geschlafen und bin aufgewacht, weil ich mal für kleine Mädchen musste. Ich bin völlig benommen zur Toilette getorkelt und dort fing ich an alle paar Sekunden unkontrolliert zu Zucken. Eine seltene Nebenwirkung wie ich später erfuhr. Es hat sich wie eine Ewigkeit angefühlt bis ich ich wieder eingeschlafen bin unter ständigem Zucken.
 
Am Mittwoch habe ich mich gefühlt, als hätte ich einen üblen Kater. Den ganzen Tag über hatte ich schwere Beine, einen wirren Kopf und das Gefühl mir wird der Boden unter den Füßen weggezogen.  Das Ergebnis auf der Waage war auch wenig ermutigend, ich habe nur 100 g abgenommen. Erst am Spätnachmittag fühlte ich mich wieder etwas menschlicher. Das dauerte jedoch nur bis zum Zeitpunkt, als ich ins Bett ging. Denn dann war meine Nase dicht und der Hals kratzte. Juhu jetzt habe ich eine fette Erkältung… Super Sache!

Montag, 22. August 2011

Neues Sonntagsritual?


Gestern Mittag hatte ich wieder eine Panikattacke, wird das jetzt zum sonntäglichen Ritual?  Diese Attacke hat unheimlich lang angedauert, bei mir kommt erschwerend hinzu, dass ich mich übergeben muss, selbst wenn nur Schaum kommt und die Schmerzen im Brustkorb und Bauchbereich werden dadurch noch schlimmer. Ich war gestern drauf und dran meinen Mann zu bitten mich in die Klinik zu fahren, aber nach 1 1/2 Stunden war ich dann immerhin so weit, dass ich mich im Bett auf die Seite legen konnte, total durchgeschwitzt zwar, aber gefroren habe ich wie ein Schneider. Irgendwann bin ich dann eingeschlafen und habe 3 Stunden geschlafen. Abends um 20 Uhr waren dann dank Tee meine Schmerzen weg und ich konnte einen Teller Lübecker Hochzeitssuppe  essen. Die ganze letzte Woche hatte ich angst, dass ich wieder eine solche Attacke erlebe und dann kam sie aus dem nichts, denn ich hatte doch ein tolles Wochenende. Angst ist eine der Nebenwirkungen, die Fluoxetin hat, ich werde das mal im Auge behalten und evtl. kann man das in Bad Bramstedt besprechen, weil ich da ja immer unter ärztlicher Aufsicht bin. 
Auf der Waage war ich nicht, weil ich mich einfach nicht danach gefühlt habe. Ich habe ein ungutes Gefühl gehabt und dann sollte ich es auch vermeiden, denn die rote Tante lässt auf sich warten. Das wird schon werden, nicht wahr? Ich werde mich nicht unterkriegen lassen! 


Dafür warte ich ungeduldig auf meinen "Einberufungsbefehl" nach Bad Bramstedt. Ich hoffe ja irgendwie, dass ich im Laufe der Woche meinen Termin bekomme...