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Dienstag, 25. Februar 2020

Rezension: "Die Insel der Leuchttürme" von Lily Graham


Titel: Die Insel der Leuchttürme
Autor: Lily Graham
Erschienen im Diana Verlag
Format: Taschenbuch, 352 Seiten
ISBN 9783453360525


Inhaltsangabe

Ein altes Haus im warmen, mediterranen Licht auf einer balearischen Insel. Ein Ort, von der Zeit vergessen, der von lange vergangenen Sommern, sonnengeküssten Erinnerungen und einem schrecklichen Verrat erzählt …

Ihr verstorbener Mann James hinterlässt Charlotte ein unerwartetes Geschenk auf Formentera: das wunderschöne alte Haus mit dem klingenden Namen Marisal, das einst ihrer Großmutter gehörte. Als Charlotte dorthin reist, kommt sie der verborgenen Geschichte ihrer Familie, die eng mit dem dunklen Geheimnis der Insel verwoben ist, auf die Spur. Und sie erfährt von einer verhängnisvollen Liebe, die viele Leben in Gefahr brachte und von zwei Schwestern, die ein tragischer Verlust entzweite …



Rezension

Charlotte Woolf ist 45 Jahre alt, als ihr Mann an Krebs verstirbt. Die gemeinsame Tochter Sage studiert Medizin und so gibt sich Charlotte ihrer Trauer hin.

James hat ihr vor seinem Tod eine Finca auf Formentera gekauft, "Marisal" war schon früher im Besitz der Familie von Charlotte, ihre Großmutter Alba hat davon erzählt, doch hat sie auch viel Verschwiegen.

Auf Betreiben ihrer Freundin hin, reist Charlotte nach Formentera, in Begleitung der Urne mit James Asche. Dort angekommen, zieht sie sich anfänglich zurück, doch sie findet schnell Freunde und findet heraus, dass ihre Großmutter eine Schwester hatte, die noch auf der Insel lebt. Als sie Maria aufsucht, beginnt diese die Familiengeschichte, samt dunkler Geheimnisse zu erzählen.

Lily Graham hat einen angenehmen Schreibstil, das Buch lässt sich herrlich lesen.  Ich konnte mich wunderbar in Charlotte einfühlen und habe mit ihr gelitten und mich mit ihr gefreut. Während ich eigentlich nur auf eine emotionale Handlung eingestellt war, wurde ich positiv überrascht, indem ich etwas für mich neues erfahren und gelernt habe.  Dazu möchte ich mich gar nicht zu sehr äußern, denn es wäre ein Spoiler und habe würde nur ungern den Lesespaß verderben.

Der  Buchtitel erschließt sich mir nicht so wirklich, denn er hat nicht viel mit dem Buch zu tun, nichts desto trotz hat das Buch es geschafft mich aus der Leseflaute zu katapultieren, darum gibt es von mir

5 von 5 Sternen 🌟🌟🌟🌟🌟


Vielen Dank an den Diana Verlag für das kostenlose Bereitstellen des Rezensionsexemplares.

Samstag, 14. April 2018

REZENSION: "Eine Liebe ohne Winter" von Carrie Hope Fletcher


  • TITEL: Eine Liebe ohne Winter
  • VON: Carrie Hope Fletcher
  • Erschienen bei DIANA Verlag
  • erhältlich in der Buchhandlung des Vertrauens und auch im online Buchhandel
  • FORMAT: Taschenbuch,368 Seiten
  • ISBN 978-3453359604


INHALTSANGABE

Wie schön der Winter ist, merkt man erst, wenn der Sommer ewig ist. Selten haben zwei Liebende so wunderbar zueinandergepasst wie Evie Snow und Vincent Winters. Doch Evies konservative Familie treibt die junge Künstlerin und den Straßenmusiker auseinander, kurz nachdem sie sich gefunden haben. Ein Leben verstreicht, in dem immer etwas fehlt, das Herz nie am rechten Fleck sitzt. Doch was, wenn es noch eine letzte Chance für ein Wiedersehen gibt? Alles, was Evie tun muss, ist, an das Unmögliche zu glauben. Wird sie sich auf die Reise in ihre Vergangenheit wagen?

REZENSION

Evie stirbt mit 82 Jahren im Kreise ihrer Familie und "erwacht" als ihr 27-jähriges ich, in dem Appartmentgebäude, in dem sie damals wohnte. Dort trifft sie auf Dr. Liefde, den damaligen Portier des Hauses, der ihr behilflich ist, diese Art Wartezimmer des Himmels zu verlassen um in den Himmel, ihr ehemaliges Appartment, zu gelangen. Evie stammt aus einer wohlhabenden Familie, in der es keine Liebe gab, sie erkämpfte sich ein Jahr um eine Karriere als Zeichnerin zu starten, sollte dieses nicht gelingen, würde sie eine arrangierte Ehe mit ihrem besten Freund Jim eingehen müssen, den sie aber nicht liebt.
In diesem Jahr trifft Evie auf Vincent, einen Straßenmusiker, der alles außer standesgemäß ist. Eine wahre Amour Fou, die jedoch gegen die herrische Mutter Evies keine Chance hat.

Der Klappentext des Buches klang wunderbar und ich habe mich sehr darauf gefreut es zu lesen, dass ich mich durch das Buch quälen würde, entgegen dem Motto "Das Leben ist zu kurz für schlechte Bücher!", habe ich nicht erwartet. Mir wurde nicht klar, wann dieses Buch spielen soll, wenn sie 2018 stürbe, wäre das Leben mit Vincent in den 60er Jahren, wozu das Verhalten der Kollegen bei der Zeitung "The Teller" passt. die Einstellung der Eltern von Evie und ihrem besten Freund ist jedoch wesentlich antiquierter. Sonny, ein Freund von Vincent ist Musiker und soll auf einem Schulabschlussball eine Band ersetzen...alleine?!? Passt irgendwie auch nicht in die 60er.

Mir fehlt die Logik in diesem Buch, es passieren absolut abstruse Dinge: Evie erscheint ihren Kindern August und Isla im Traum, damit sie vor ihnen verborgene Geheimnisse lösen. Auch Vincent erscheint sie und gibt ihm den Auftrag, ihr Elternhaus aufzusuchen, er würde dann schon alles verstehen. 

FAZIT:

Das Buch ist nicht magisch, es ist schlichtweg furchtbar unlogisch. Der Schreibtstil hat mich auch nicht wirklich angesprochen, dieses Buch und vermutlich auch jedes weitere von Carrie Hope Fletcher kann ich nicht empfehlen, es sei denn man steht auf übersinnliche, schräge Storys.
Von mir gibt es:

2 von 5 Sternen **

Und ein herzliches Dankeschön an den DIANA Verlag für das kostenlose bereitstellen eines Rezensionsexemplares.

Sonntag, 26. November 2017

REZENSION: "Wintersterne" von Isabelle Broom


  • TITEL: Wintersterne
  • VON: Isabelle Broom
  • Erschienen bei DIANA Verlag
  • erhältlich in der Buchhandlung des Vertrauens und auch im online Buchhandel
  • FORMAT: Taschenbuch, 448 Seiten
  • ISBN 978-3453359109

INHALTSANGABE


Eine Reise ins magische, verschneite Prag: Für Megan, Hope und Sophie ist das die perfekte Gelegenheit, um vor ihren Problemen wegzulaufen. Sie lernen sich in einer Hotelbar kennen, und obwohl die drei Frauen völlig unterschiedlich sind, verstehen sie sich auf Anhieb. Gemeinschaftliche Streifzüge durch die winterlich verzauberte Stadt konfrontieren sie mit ihrer Vergangenheit und führen sie zu besonderen Begegnungen. Und vor allem zu sich selbst.


REZENSION

Ich habe mich sehr auf dieses Buch gefreut, das erste was mich ansprach war das Cover, es wirkt "hygge" um es mal modern auszudrücken, also gemütlich, ansprechend, zum wohlfühlen. 
Auch die Inhaltsangabe klang toll, im winterlichen Prag zur Selbstfindung, warum nicht.

Leider habe ich von Beginn an, keine Beziehung zu Megan, Hope oder Sophie aufbauen können. Die Geschichten der drei Frauen haben sich einfach zu lang gezogen und mich gelangweilt. Immer wieder hatte ich das Bedürfnis das Buch wegzulegen, wohingegen ich andere Bücher gar nicht los lassen möchte.
Was mich allerdings gefangen hat, war die Beschreibung Prags. Ich selber war noch nie dort, aber ich habe alles vor meinem inneren Auge gesehen und wusste, dass ich dort gerne selber einmal hinreisen möchte.
Der Schreibstil von Isabelle Broom ist für mich nicht sehr angenehm, alles zu langatmig und doch zu viel Ortsbeschreibung, genaugenommen alles das was mich auch bei Tolkiens "Herr der Ringe" stört. 
Wenn ihr wissen wollt, was die drei Frauen erfahren und ob sich ihr Leben ändert, solltet ihr dieses Buch lesen, es ist nicht schlecht, nur nichts für mich.

FAZIT:

Wer gerne ruhig plätschernde Geschichten mag, ist hier gut aufgehoben.

Ich gebe drei von fünf Sternen ***

Und ein herzliches Dankeschön an Julia Jerosch vom DIANA Verlag für das kostenlose bereitstellen eines Rezensionsexemplares.