Mittwoch, 4. Juli 2018

Lesen macht Spaß


Strandrosensommer von Tanja Janz *****


Ein Sommer in den Hamptons von Karen Swan *****

Die Hochzeitsschwestern von Jamie Brenner ***

Zwischen dir und mir das Meer von Katharina Herzog *****

Sommersterne von Debbie Macomber *


Sommerglück auf Fehmarn von Sandra Grauer ****

Ohne ein einziges Wort von Rosie Walsh *


Azurblau für zwei von Emma Sternberg *****

Sommer in Atlantikblau von Miriam Covi **

REZENSION: "Inselschwestern" von Elin Hilderbrand


  • TITEL: Inselschwestern
  • von Elin Hilderbrand 
  • erschienen im Goldmann Verlag
  • Erhältlich im Onlinehandel und der stationären Buchhandlung
  • FORMAT: Taschenbuch, 432 Seiten
  • ISBN 978-3442487622

INHALTSANGABE

 Die Zwillingsschwestern Harper und Tabitha sind unzertrennlich. Doch als die Eltern sich scheiden lassen, nimmt der Vater ein Mädchen mit nach Martha's Vineyard, das andere bleibt bei der Mutter auf Nantucket. Über die Entfernung leben sie sich auseinander, aus einst engsten Vertrauten werden Fremde, und schließlich bricht der Kontakt vollends ab. Doch dann stirbt der Vater, und Tabitha und Harper tauschen die Inseln – und ihren Alltag – um ihre Familien wieder zusammenzuführen. Ein einzigartiger Sommer bricht an, voller Konflikte und Feindschaften, Liebe und Freundschaften. Wird er die Schwestern versöhnen, oder sie endgültig entzweien?



REZENSION

Das Buch beginnt mit Informationen über die Inseln Nantucket und Martha's Vineyard und geht dann über zu Harper, der Zwillingsschwester, die nach der Scheidung beim Vater geblieben ist. Ihr Vater liegt im Sterben und sie hat eine Affäre mit seinem behandelnden Arzt. Genau genommen, hat sie einige Männer gleichzeitig, da der Arzt, den sie wirklich liebt, verheiratet ist. Das machte sie mir gleich unsympathisch.
Das Buch wird abwechselnd aus der Perspektive von Harper, ihrer Zwillingsschwester Tabitha und deren Tochter Ainsley geschrieben. In allen weiblichen Protagonisten hat sich im Laufe der Jahre Wut und Frust angestaut, denn der Leser, also ich, ausbaden muss und mich auch frustriert hat. Eigentlich habe ich die Bücher von Elin Hilderbrand immer zum eintauchen und abschalten empfunden, doch dieses angeblich "beste" Buch von ihr hat mich von Beginn an nicht fesseln können. Das Verhalten der Personen, hat mich maßlos gestört und aufgeregt. so schade, denn eigentlich sollen Bücher doch entspannen, oder sehe ich das falsch?
Früher habe ich mich auf Gedeih und Verderb durch alle Bücher durchgekämpft, doch das habe ich aufgegeben. Nach nicht ganz der Hälfte ging es einfach nicht mehr für mich. Ich mag Familiengeschichten, auch wenn es das ein oder andere Drama gibt, doch das war zu viel für mich und ich habe gemerkt, wie ich selber richtiggehend übellaunig wurde.
Gibt es ein Happy End? Im Buch weiß ich es nicht, für mich war das schöne Ende ein anderes Buch aus dem Random House Verlag anzufangen.
Lasst euch von meiner Meinung aber nicht davon abhalten, dieses Buch zu kaufen und zu lesen, denn die Meinungen gehen immer auseinander. Von mir gibt es

2 von 5 Sternen **

Lieben Dank an den Goldmann Verlag für das kostenlose zu Verfügung stellen eines Rezensionsexemplares.

Mittwoch, 27. Juni 2018

REZENSION: "Jeden Tag ein in bisschen Meer" von Katharina Jensen


  • TITEL: Jeden Tag ein in bisschen Meer
  • VON:  Katharina Jensen
  • erschienen im Heyne Verlag
  • Erhältlich im Onlinehandel und der stationären Buchhandlung
  • Taschenbuch, 352 Seiten
  • ISBN 978-3453422278

INHALTSANGABE

 Linda liebt ihren Verlobten Markus, ihre Heimat Rügen, das Meer und ihre kleine Pension „Nordwind", die sie mit viel Leidenschaft führt. Eigentlich könnte alles perfekt sein und trotzdem spürt Linda, dass irgendetwas fehlt. Als der Schriftsteller Paul, der früher immer mit seiner Frau Paula zusammen in der Pension Urlaub machte, plötzlich alleine auftaucht, ist er völlig verändert. Seit dem Verlust seiner geliebten Frau ist Paul ein gezeichneter Mann. Lindas Helfersyndrom ist geweckt. Dass sie sich in den tieftraurigen Paul verliebt, ist nicht vorgesehen und als es trotzdem passiert, hebt das nicht nur ihre Welt völlig aus den Angeln ...


REZENSION

Linda führt eine wunderbare kleine Pension in Gager auf Rügen, direkt daneben hat ihre Mutter eine Bäckerei. Ihr Verlobter Markus hat ein traumhaftes Reetdachhaus in einem anderen kleinen Ort und ist beruflich sehr erfolgreich, er will, dass Linda zu ihm zu zieht, doch die lebt nur zu gerne in ihrer kleinen Wohnung unter dem Dach ihrer Pension. Linda wünscht sich Kinder, Patrick versucht immer von dem Thema abzulenken.
Eines Tages entdeckt Linda am Hafen einen Mann, der ihr bekannt vorkommt. Etwas später findet sie heraus, dass es Paul ist, nur sehr stark verändert. Ein paar Jahre früher kam er immer mit seiner Frau Paula in Lindas Pension und nun ist er alleine dort. Linda wundert sich darüber und möchte gerne mehr herausfinden und ihm helfen, diese Traurigkeit zu überwinden.
Lindas Mutter und ihr Verlobter sind davon nicht begeistert, wie sich noch herausstellt, hat ihr Mutter im Hintergrund schon immer Fäden in ihrem Leben gezogen, um zu verhindern, dass sie auch mal alleinerziehend ended.
Durch eine ganz blöde Situation kommt heraus, dass Paul nicht verlassen wurde, sondern Paula an Krebs gestorben ist. Er trauert so hart, dass er sein eigenes Leben völlig auf Eis gelegt hat und jeden Abend Briefe an seine Paula schreibt und in Dauerschleife ein Lied von Die Puhdys hört.
Linda fühlt sich verantwortlich für diesen traurigen Mann und schon bald, regen sich Gefühle, mit denen beide so nicht gerechnet haben...


FAZIT

Das Buch hat mich sehr gerührt, Lindas Verlobten mochte ich von Anfang an nicht, so ein kalter, egoistischer Mensch, auch ihre Mutter habe ich als sehr unangenehm empfunden, vielleicht, weil sie mich etwas an meine eigene erinnert hat? Die Anspielungen auf den Film "Paul und Paula" und dieses Lied der Puhdys kann ich nicht ganz verstehen, ich kenne beides nicht und es interessiert mich auch  nicht wirklich. Wenn ich einmal sterbe und mein Mann, vermutlich, um mich trauert, hoffe ich, dass es jemanden wie Linda geben wird, der ihm wieder Freude am Leben gibt und ihn so aus der Trauer herausholt. Mir hat das Buch sehr gut gefallen und bin sicher, dass es euch auch gefallen würde. Von mir gibt es

5 von 5 Sternen *****

Einen Lieben Dank an den Heyne Verlag für die Bereitstellung eines Rezensionsexemplares.


Montag, 28. Mai 2018

REZENSION: "Sommerglück und Blütenzauber" von Emilia Schilling


  • TITEL: Sommerglück und Blütenzauber
  • AUTOR: Emilia Schilling
  • erschienen bei: Goldmann
  • Erhältlich im Onlinehandel und der stationären Buchhandlung
  • FORMAT: Taschenbuch, 320 Seiten
  • ISBN: 978-3442485642

Inhaltsangabe

Mit ihrer Leidenschaft für Blumen verzaubert die Wiener Floristin Rita frisch Verliebte und Brautpaare gleichermaßen. Ihr eigenes Liebesglück lässt jedoch auf sich warten. Um bei einer Hochzeit nicht am Singletisch platziert zu werden, kündigt Rita an, in Begleitung zu erscheinen. Doch wo soll sie diese Begleitung so schnell finden? Als sie den charmanten Marcel kennen lernt, scheint ihr Leben endlich perfekt. Doch schon bald muss sie feststellen, dass Marcel etwas vor ihr verbirgt. Und dann zieht auch noch René, der chaotische Freund ihres Bruders, vorübergehend in ihre Wohnung …


Rezension

Ich muss zugeben, dass ich erst, als das Buch bei mir eintraf bemerkt habe, dass es in Österreich spielt. Ein Fakt, den ich vorher einfach überlesen habe. Ist das schlimm? Jain. Die etwas schräge Art von Deutsch, die in Österreich praktiziert wird, finde ich gewöhnungsbedürftig. Ich hatte von Anfang an immer das Smartphone bei mir um unbekannte Begriffe zu googeln. Ganz am Ende Buches, als ich fertig mit lesen war, habe ich ein mitgeliefertes Wörterbuch entdeckt.  Eigentlich eine tolle Sache um dem deutschen Leser die Sache zu vereinfachen, aber warum hinten versteckt, ohne einen kleinen Hinweis darauf, dass es existiert? Für das nächste Buch, dass hoffentlich erscheint, vielleicht als Anregung schon vorne auf das Wörterbuch hinweisen.

Davon ab, mochte ich Rita sofort. Ihr Bruder, Clemens, ist ein Herumtreiber, der immer wechselnde Frauen mit in die Wohnung bringt, die er und seine Schwester sich teilen.
Rita hat den Blumenladen ihrer Mutter übernommen, die leider schon sehr früh verstorben ist, dort hat sie Hilfe von ihrer Großmutter und einem hinreißenden, schwulen jungen Mann.
Ihr Vater, ein Eishockeytrainer, hat eine nette neue Lebensgefährtin, die allerdings auf vegetarisch/vegane Kost steht und die Familie gerne vom Fleisch weglotsen würde.

Rita steht nicht wirklich auf Eishockey, aber sie geht hin, denn schließlich ist ihr Bruder der Teamcaptain und der Vater der Trainer, trotzdem hat sie Vorurteile gegenüber den Eishockeyspielern, denn sie glaubt alle wären wie ihr Bruder.
 Als sie zu einer Hochzeit eingeladen wird, bietet man ihr einen Platz am Singletisch an, völlig schockiert, gibt Rita an, dass sie in Begleitung käme. Tatsächlich ist sie aber Single. Freunde und Familie drehen ihr Blind Dates an, die jedoch alle nicht das Wahre sind.
Im Blumenladen trifft sie dann Marcel, der wahrgewordene Schwiegermuttertraum zu sein scheint. Es könnte alles so einfach sein, würde ihr Bruder nicht einfach seinen Teamkollegen Rene mit in die Wohnung einziehen lassen, der Rita mehr als nur nervös macht...


Fazit

Ich habe das Buch in kürzester Zeit verschlungen, klar, es war vorhersehbar, aber das war mir so egal, ich wollte doch wissen ob es so ausgeht, wie ich es mir vorstelle und ob es noch ein anderes Paar gibt, von dem ich sicher war, es würde sich fügen. Der Schreibtstil ist flüssig und leicht, abgesehen von den paar Vokabeln, und ich habe eine herrliche Zeit auf dem Balkon in der Sonne verbracht. Am Ende war ich traurig, dass das Buch schon zu Ende war. Liebe Emilia Schilling, das nächste Buch darf gerne mehr Seiten Lesevergnügen haben. Wollt ihr wissen wie Ritas Leben endet? Dann bleibt euch nur eines: kauft das Buch, denn ich gebe

5 von 5 Sternen *****

Lieben Dank an Goldmann für das kostenlose zur Verfügung stellen, eines Rezensionsexemplares.